Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sportmedizin

Chirotherapie

D-Arzt

Spezielle Unfallchirurgie

Umgang mit den Maßnahmen zum Corona-Virus

Liebe Patientinnen und Patienten,

der Katastrophenfall in Bayern wurde ausgerufen, die durch das Coronavirus hervorgerufenen Krankheit COVID-19 betrifft uns alle!

Wir wissen nicht, welche Maßnahmen in den nächsten Tagen und Wochen noch getroffen werden. Diese besondere Situation verunsichert viele Menschen. Daher haben wir einige hilfreiche Hinweise für Sie zusammengestellt.

  • Vermitteln und erklären Sie die aktuellen Fakten und besprechen Sie, wie man einer Infektion angemessen vorbeugen kann.
  • Besprechen und erklären Sie auch die Notwendigkeit der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten mit Ihren Angehörigen als geeignete Maßnahme, um eine weitere Ausbreitung des Krankheitserregers zu verlangsamen.
  • Als sehr hilfreich hat sich in belastenden Situationen erwiesen, wenn sich vertraute Personen gerade jetzt besonders viel Zeit für die Kinder und Jugendlichen oder Eltern nehmen, Sorgen und Gefühle ernst nehmen, zuverlässig ansprechbar bleiben und gut zuhören. Dies kann helfen, auch vielleicht irritierende Gefühle anzunehmen und zuzulassen, diese aber keinesfalls zu bestärken.
  • Für das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, gerade wenn Besuche von Freunden, Großeltern, wichtigen Bezugspersonen im Moment nicht möglich sein sollten, sind die sozialen Medien hilfreich: Nehmen Sie diese Kontaktmöglichkeiten in Anspruch, aber bedenken Sie, daß das Hochladen von Videos die Internetgeschwindigkeit zur Zeit sehr verlangsamt, also auch mails, Informationen von Schulen etc. nur verlangsamt ankommen.
  • Dabei ist es sinnvoll, sich selbst zu schützen, indem man sich von Gesprächen, Berichten, Bildern, Kommentaren in sozialen Netzwerken, die zu einer Verstärkung der Angst führen könnten, fernhält, gleichzeitig aber über die allgemeine Situation informiert bleibt (z.B. unter der Seite des Robert-Koch-Instituts (rki.de), siehe unten.
  • Wichtig ist es in dieser Situation, Gewohntes nach Möglichkeit beizubehalten und einen strukturierten Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenzeiten einzuhalten, da dies Halt und Sicherheit gibt.
  • Man sollte darauf achten, was einem selbst im Moment gut tut. Vielleicht braucht man Ablenkung in Form von Musik, (angenehmen) PC-Spielen oder Bewegung, Sport und viel frischer Luft. Positive Aktivitäten und Ablenkung können die Verarbeitung in einer belastenden Situation erleichtern.
  • Hilfreich ist es ebenfalls, die Möglichkeit wahrzunehmen, sich mental zu betätigen, z.B. durch die Lernangebote der Schule oder auch durch Angebote des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Rundfunk.

Lassen Sie sich in dieser besonderen Lage nicht entmutigen und bemühen Sie sich, eine positive Grundhaltung zu wahren!

 

P.S.

Bitte informieren Sie sich nur aus autorisierten, offiziellen Quellen:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.bundesregierung.de/breg-de

www.bzga.de

Laut RKI ist ein Kontakt beispielsweise gegeben, wenn kumulativ mindestens 15 Minuten Gesichtskontakt („face-to-face“), z.B. im Rahmen eines Gesprächs, bestand oder es zu direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten kam (Anhusten, Anniesen, Küssen). Weitere Beispielkonstellationen finden Sie auf der Seite des RKIs. Nur mittelbare Kontakte (also Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einem Rückkehrer aus einem Risikogebiet hatte, usw.) stellen keinen „Kontakt“ im Sinne der obigen Maßgaben dar. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Dienst. Weiterhin gilt auch hier, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Tel.: 116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.