Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sportmedizin

Chirotherapie

D-Arzt

Spezielle Unfallchirurgie

Salinstraße 11

D-83022 Rosenheim

Schulterchirurgie

Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk mit sehr großer Bewegungsfreiheit, die jedoch eine hohe Verletzungsanfälligkeit bedingt. Es wird gebildet durch den Oberarmkopf (Caput humeri) und die Schultergelenkpfanne (Cavitas glenoidalis), die zum Schulterblatt (Scapula) gehört. Die Gelenkkapsel (Capsula articularis) umhüllt das Gelenk, der Schulterkappenmuskel (M. deltoideus) und die Rotatorenmanschette, die von den Muskeln M. Subscapularis, M. Supraspinatus, M. Infraspinatus und M. teres minor gebildet wird, sind die wichtigsten Muskeln.

Das Schultergelenk ist über das Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk) und das Brustbeingelenk (Sternoclaviculargelenk) mit dem Rumpf verbunden.

Das Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk) wird vom Schulterdach (Acromion), welches zum Schulterblatt gehört und dem Schlüsselbein (Clavicula) gebildet. Das Brustbeingelenk (Sternoclaviculargelenk) wird vom Schlüsselbein (Clavicula) und Brustbein (Sternum) gebildet.

Zusätzlich trägt die Gleitbewegung zwischen Schulterblatt (Scapula) und Brustkorb (Thorax) zur Gesamtbeweglichkeit bei.

Bei akuten Verletzungen des Schultergelenkes können die Knochen, der Kapsel-Bandapparat und die umgebenden Muskeln, Gefäße sowie Nerven betroffen sein.

Zur Diagnose werden neben der klinischen Untersuchung auch das Röntgen, die Ultraschalluntersuchung sowie die Kernspin- und Computertomographie herangezogen.

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